Tag #14-17
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Sind in Hoi An angekommen, einem kleinen Fischerort dessen altes Zentrum berechtigt unter UNESCO Welterbe steht. Wir mieten uns wieder Motorbikes und fahren noch etwas Abendessen. Dort eiskalte Stimmung weil ich den Kosty zuvor in einer Pfuetze vom Scheitel bis zur Zehe nass gespritzt hab. Naechsten Morgen ist wieder alles gut und wir brechen Richtung Wolkenpass auf. Die Straszen sind geleckt sauber, breit und leer. Am Strand vor Da Nang reiht sich eine Baustelle an die naechste. Macht den Eindruck als haetten sie in der Region die Baubewilligung fuer alle auf einmal erteilt und wir fuerchen, dass die momentane Idylle bald ihr Ende finden wird. Nach etlichen Extrakilometern finden wir dann doch die Richtige Abzweitung auf die Passstrasze und quaelen unsere 125ccm-Duesen die Serpentinen hinauf. Wie bisher sind die Straszen leergefegt. Nur ein paar dicke Tanklaster stellen kleinere Behinderungen dar aber auch nicht wirklich weil urlangsam. Der Ausblick ueber die Bucht ist fantastisch, es frischt auf und nach einem kurzen Stopp am Pass gehts auf der anderen Seite wieder nach Lang Co hinunter. Zum Teil gespenstisch, die Straende sind absolut menschenleer. Ich hab keine Badehose mit also nackig rein in Suedchinesische Meer. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in einem Straszenlokal machen wir uns wieder auf den 70km langen Rueckweg und legen noch einen Stopp bei den Marmorbergen nach Da Nang ein. Kosty und Matthias laufen bis an die Spitze, ich hau nach den ersten Buddhas und Pagoden den Hut drauf und spazier wieder hinunter.
Den naechsten Tag nutzen wir um die Altstadt von Hoi An zu besichtigen. Speisen dort im Essensmarkt, wo jeder Tisch von einem anderen Koch bewirtet wird. Wir loesen bei Ankunft ein kleines Desaster aus, da wir uns nicht auf den Tisch der Dame setzten, die sich um das Abstellen unserer Fahrraeder gekuemmert hat und somit durch die Finger schaut. Nach der Besichtigung der Japanischen Bruecke, der alten Handelstrasze und 842-mal “No thanks” sagen, landen wir im Brother’s Café, in dem uns in kaiserlichem Ambiente guter Kaffee und Gruener Tee fuer Matthiasm, weil Duennpfiff, serviert wird. Der Bus bring uns ueber die Nacht nach Nha Trang. Wir kommen am naechsten Morgen unausgeschlafen aber gesund an und checken, nachdem wir rund sechs Hotels verglichen und damit den um die wette buhlenden Straszenplaerreren den letzten Nerv gezogen haben, in einer netten Unterkunft mit Dachterrasse inkl. Meerblick ein. Gehen in das Nha Tranger Schweizerhaus essen, jeder bekommt einen Teller mit Fleisch bzw. Fisch oder Meeresfruechten hingestellt. Auf einem kleinen Grill am Tisch wird selbststaendig zubereiten.
Matthias und Kosty die momentan “Wer wird als erster muede” spielen legen sich bald zu Bett. Ich hau mir mit drei Schweden (zwei Maedchen, eine Flasche Wodka) die Nacht um die Ohren. Der Abend ist nicht nur lustig sondern auch paedagogisch wertvoll: ich erklaere Frieda und Sandra, dass Wien nicht in Frankreich liegt und Oesterreich keine Stadt in Deutschland ist. Nachdem die groebsten Bildungsluecken gefuellt sind, brechen wir in den Sailing Club auf in dem mich ein flinker Langfinger um all meine Knoedl erleichtert. Am Heimweg kann ich mich nur knapp vor einer Horde wildgewordener Huren in Sicherheit bringen, komm ins Hotel und schlafe lang und gut.
Die zwei anderen Buben haben den naechsten Tag fuer eine ausgiebige Biketour genutzt. Ich feiere meine Rueckkehr ins Leben gegen drei und wir essen wie am Abend zuvor im Schweizerhaus in dem wir alle unsere Augen nach der huebschesten Kellnerin in Vietnam und ueberhaupt verdrehen. Der letzte Morgen in Nha Trang beginnt, der Bus Richtung Mui Ne wartet bereits um halb acht vor dem Hotel und Abfahrt. Langsam kann man unserer Reise das Praedikat Urlaub verleihen – ich find das schoen.
-uli
ich erklaere Frieda und Sandra, dass Wien nicht in Frankreich liegt und Oesterreich keine Stadt in Deutschland ist.
<– weltklasse!!
Ich mag das Foto ganz oben.