Tag #6-9
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Bereits zeitig in der Frueh bringt uns ein unbequemer Minibus, in den Zuegeln des duemmsten Fahrers, nach Ha Long City. In einer Gruppe von zwoelf Personen betreten wir unsere geraeumige Tschunke und stechen umgehend in See. Am Horizont zeichnet sich bereits die bizarre Landschaft der Ha Long-Bucht ab. Nach rund zwei Stunden Fahrt werden all unsere Erwartungen uebertroffen. Wohin man sieht recken Felsen von ca. 80 Metern gen Himmel. Oben darauf machen es sich Palmen und Buesche in den Felsspalten so bequem wie moeglich. Wir erreichen die erste Sehenswuerdigkeit: Eine schrecklich kitschig ausgeleuchtete Trofsteinhoehle, die groeszte ihrer Art in der Bucht. Unser Guid Tham interpraetiert in jede Steinformation Affen, Schwerter, Buddhas oder gar einen Penis! Nach einer oeden Kanufahrt (Matthias macht den Steuermann, dh. ich darf paddeln) faengt es langsam zum daemmern an. Wir fahren in eine ruhige Bucht, in der unser Boot vor Anker geht und wir unsere Nacht verbringen werden. Vom Oberdeck vollfuehren wir olympisch-konkurrenzfaehige Koepfler in das “kuehle” Nass – der Golf von Tonkin hat kappe 30°C. Wir freunden uns mit den zwei Schotten, Mark und Laundra, an, die ihr zehntes Monat ihrer Weltreise hintersich gebracht haben. Nach einer Menge 333-Bier (“Ba Ba Ba” gesprochen) fallen wir erschoept in unsere Betten.
Der Wecker, in Form eines Matrosen, weckt uns bereits um halb neun, wir schlingen das mittelpraechtige Fruehstueck in uns hinein und schleunigst geht es auf ein kleineres Ausflugsboot, dass und auf die groeszte Insel der Bucht, Cat Ba, bringt. Wir absolvieren eine 15km lange Tour, man kann zwischen Fahrrad und Mofa waehlen und nachdem sich alle Gruppenteilnehmer fuer das Fahrrad entscheiden, traue ich mich nicht, meinen Wunsch nach der faulen Alternative zu auszern. Wir koennen es nicht lassen und starten ein Rennen auf der ersten Bergettape. Das Termometer liegt bei weite ueber 30°C, die Luftfeuchtigkeit bei 100, mein Puls beim doppelten.
Zurueck am Boot: Man bringt uns in unsere Quartiere fuer die zweite Nacht. Eine Handvoll verlassener Bungalows an einem noch verlasseneren Strand warten darauf, uns zu beherbergen. Wir sind nur noch zu Fuenft, die anderen Teilnehmer, bis auf Mark und Laundra, haben sich fuer den Aufenthalt im Hotel entschieden. Auf uns fuenf kommen sechs Locals, die fuer das Essen, die Kajaks oder das Rauchen der einheimischen Zigaretten zustaendig sind. Wir machen einen kurzen Abstecher auf Monkey Island, sehen dort nicht weniger als einen Affen aus einer Entfernung von rund hundert Metern und machen uns nach einem kurzen Trek ueber den 100m hohen Huegel der Insel, den ich barfus bestreite und meine Sohlen in Mitleidenschaft ziehe, wieder auf den Weg in unsere Unterkuenfte. Dort setzen wir unsere Ba Ba Ba-Prozedur fort und gehen noch erschoepfter als am Vorabend um 21h zu Bett. Ungluecklicherweise tut uns dies der Generator, der den Saft fuer unserer Ventilatoren liefert, um 2h Frueh gleich, wodurch sich unser Bungalow in ein Dampfbad verwandelt und uns das zeitige Aufstehen erleichtert. Ein Boot, nicht langer als 8 Meter und langsamer als die gemaechlich dahinrollenden Wellen, bring uns zu unserer Tschunke, die uns wiederum zurueck nach Ha Long City bring. Dort wartet bereits unser Minibus der uns inkl. meinem Lieblingsfahrer zurueck nach Ha Noi bringt.
Wir verbringen einen gemuetlichen Tag in dem der uns mittlerweile gut bekannten Hauptstadt und brechen nach dem Besuch des Ethnologischen Museums und einem abermals gescheiterteten Versuch, das Ho Chi Min-Mausoleum zu besuchen (Onkel Ho wird momentan in Russland frischt einbalsamiert), mit dem Nachtzug nach Sa Pa auf.
Dort befinden wir uns momentag, es gaebe bereits so viel zu erzaehlen doch weiters morgen!
..einfach nur beneidenswert…
ich hätt fix mofa und hotel gewählt
und gegen den matthias als steuermann wär fix a veto kommen… ich mein in sachen orentierung bin ich ungeschlagen
3 – 2 – 1 bussi
@michi
und das ihr noch nie fort warts und wir irgendwelche “er war so fett, dass er…” gschichten noch auslässts entäuscht mi bissl… kultur schön und gut
und kosty! MACH DEN VIETNAMESISCHEN WURM!